Taha Bader — ”Momente. Karatschi”
„Momente. Karatschi“ lautet der Titel der neuen Ausstellung, die am 29. November in der Galerie des Kunstvereins Rheinstetten eröffnet wird. Gezeigt werden Werke des Künstlers Taha Bader aus Halle an der Saale.
Taha Bader hat schon als Kind gerne gemalt und gezeichnet. Seit 2020 widmet er sich leidenschaftlich der Malerei und seit 2022 sind seine Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen zu sehen. Mit der Präsentation im Kunstverein Rheinstetten werden seine Werke erstmals in einer Einzelausstellung im Südwesten Deutschlands zu sehen sein.
In den von ihm ausgewählten Arbeiten für diese Ausstellung untersucht der Künstler, wie Menschen in seiner ersten Heimat Pakistan öffentliche und private Räume nutzen. Er legt die Gefühle der Menschen frei und möchte sie sichtbar machen. In seiner zweiten Heimat Deutschland zeigt er, dass trotz aller kulturellen Unterschiede viele Empfindungen gemeinsam sind und das über die Kontinente hinweg. Der Schwerpunkt seiner Arbeiten liegt mehr auf der Vermittlung von Emotionen als auf der Abbildung von Realität. Viele seiner Werke entstehen aus der Erinnerung heraus und verdichten Gesehenes, Gefühltes und Gehörtes. In jedem Gemälde öffnet sich ein Moment des pakistanischen Alltagslebens und dessen intimen Ritualen. Dabei sind Mütterlichkeit, Queer-sein, Matriarchat und alltägliches Leben von Menschen seine immer wiederkehrenden Themen. Die farbigen Gemälde bestehen aus schillernden Farbkompositionen, z.B. Mango-Orange und Kobaltblau, als weitere Referenz an sein Heimatland Pakistan. Dort ist die Mango eine der wichtigsten Früchte und das Kobaltblau wird seit Jahrhunderten in der islamischen Dekoration bei kostbaren gefliesten Oberflächen genutzt. Freuen Sie sich mit uns auf eine spannende Ausstellung.
Taha Bader (geb. 1991 in Karatschi, Pakistan), lebt seit 2016 in Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt. Er ist ausgebildeter Digitaler Produktdesigner (B.A. Karatschi, M.A., Dessau). Von 2016 – 2018 absolvierte er in der Bauhausstadt Dessau den Master in Integrated Design.
Die Vernissage findet am Samstag, 29.11.2026, um 19 Uhr stattet. Zu sehen ist die Ausstellung vom 29.11.2025 bis 18.01.2026 in der Galerie des Kunstvereins Rheinstetten e.V., Rappenwörthstr. 30, 76287 Rheinstetten. Geöffnet ist donnerstags von 17-19 Uhr, sowie sonntags von 15-18 Uhr.
Der Eintritt ist frei. Am 25.12.2025 und am 1.1.2026 bleibt die Galerie geschlossen.
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Emil Wachter ”Rendez-vous in Rosa”
Der renommierte Künstler Prof. Emil Wachter wurde am 29. April 1921 in Neuburgweier geboren, ist dort aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach dem Schulabschluss und Kriegsdienst studierte er Theologie und Philosophie, Malerei und Bildhauerei. Ab 1952 betätigte er sich als freischaffender Künstler, war Leiter einer Malklasse an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und wurde 1983 zum Professor honoris causa ernannt. Er starb am 12. Januar 2012 in Karlsruhe.
Wie kaum ein anderer Künstler seiner Zeit stand sein Leben und Schaffen im Zeichen seines Glaubens und der geistigen und ästhetischen Auseinandersetzung mit der christlichen Heilsbotschaft. Das Werk von Emil Wachter ist kaum überschaubar. Er schuf umfangreiche Auftragsarbeiten und und präsentierte seine Werke in Ausstellungen im In- und Ausland. Zahlreiche Kunstwerke des Ehrenbürgers schmücken auch den öffentlichen Raum in Rheinstetten – sie zieren Kirchen, Gebäude, Plätze und Räume in der Stadt. Was Emil Wachter nach dem Zweiten Weltkrieg mit einem Kunstwerk, dem Krieger-Ehrenmal, auf dem Friedhof in seinem Geburtsort Neuburgweier begann, findet bis heute eine beeindruckende Fortführung. Dies möchte der Kunstverein im Jahr des Stadtjubiläums Rheinstettens durch die Ausstellung in seiner Galerie in Erinnerung bringen und würdigen.
Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten aus dem Zyklus „Rendez-vous in Rosa“ sind kleinformatige Aquarelle/Tuschen, entstanden im Jahr 2005.
Emil Wachter schrieb dazu: 30 Aquarelle/Tuschen auf Trägerblatt 50x35cm, im Klang Rosa / Grau / Blau / etwas Rot. Ein besinnliches Beieinander fragender oder staunender Vögel. Leicht und humorvoll sind diese Vogeltuschen und Aquarelle und man spürt beim Betrachten die Liebe und Achtung, mit denen Emil Wachter seinen Vogelwesen begegnete und sie auch betitelte.
Freuen Sie sich auf das Staunen und Schmunzeln über die wenigen aber sehr ausdrucksstark gesetzten Pinselstriche der ausgestellten Bilder, in denen der begnadete Künstler besondere Individuen skizzierte und charakteristische Kommentare dazu hinterlassen hat. Darüber hinaus können Sie im ausgelegten Kunstführer „EMIL WACHTER. Kunst in Rheinstetten“ seine weiteren Kunstwerke in Rheinstetten entdecken und wiedererkennen.
Die Vernissage findet am 26. September 2025 um 19:00 Uhr statt. Zu sehen ist die Ausstellung vom 26. September bis 26. Oktober 2025 in der Galerie des Kunstvereins Rheinstetten e.V., Rappenwörthstr. 30, 76287 Rheinstetten. Sie ist donnerstags von 17-19 Uhr, sowie sonntags von 15 -18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
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Edith Weishaupt ”sein”
Vom 13. Juni bis 20. Juli 2025 präsentiert der Kunstverein Rheinstetten Werke der Künstlerin Edith Weishaupt.
Die Malerin und Bildhauerin Edith Weishaupt lebt und arbeitet in Frankweiler in der Pfalz. Aufgewachsen und zur Schule gegangen ist sie in Forchheim. Später besuchte sie viele Seminare und Schulungen rund um die künstlerischen Techniken Zeichnung, Radierung und Malerei. Dazu kamen Kurse zur Freskomalerei und Steinbildhauerei. Als Kursleiterin für Aquarell, Aktzeichnung und Steinbildhauerei arbeitete sie selbst dann in Karlsruhe und Lobsann/Frankreich. Ihre Werke wurden schon in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und Frankreich präsentiert.
Ihre Inspiration bekommt die vielseitige Künstlerin von der Musik, der Natur und den Menschen. Ebenso lässt sie sich von den vielfältigen Erscheinungen des Seins in der sichtbaren, wie auch unsichtbaren Welt inspirieren. Viel Freude bereitet ihr beim Kunstschaffen das Spiel mit gefundenen Materialien, zu denen sie eine Beziehung spürt und aufbaut.
Sie hat die Erfahrung gemacht, dass man der Welt nicht sicherer entschwinden kann als durch die Kunst; aber auch, dass man sich nicht besser mit der Welt verknüpfen kann als durch die Kunst. Die Ausstellung „sein“ lädt dazu ein, in die Welt des Seins einzutauchen und die wunderbaren Werke von Edith Weishaupt zu entdecken.
Die Vernissage findet am 13. Juni 2025 um 19:00 Uhr statt. Zu sehen ist die Ausstellung bis 20. Juli 2025 in der Galerie des Kunstvereins Rheinstetten e. V., Rappenwörthstr. 30, 76287 Rheinstetten.
Geöffnet ist die Ausstellung donnerstags von 17 – 19 Uhr, sowie sonntags von 15 – 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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Gertrud M. Geiges ”festgehalten”

Vom 28. März bis 11. Mai 2025 präsentiert der Kunstverein Rheinstetten die Künstlerin Gertrud M. Geiges.
Gertrud M. Geiges, die in Sinzheim lebt und arbeitet, stellte bereits in vielen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen aus. Neben ihren autodidaktischen Malstudien, die sie seit 1984 betreibt und zahlreichen Kursen an der Landesakademie Schloss Rotenfels, gewann sie ihr professionelles Rüstzeug im Rahmen eines Intensivstudiums an der Europäischen Kunstakademie Trier. Malreisen führten die Künstlerin u.a. in die Toskana, Masuren und die Provence. In Rheinstetten präsentiert sie unter dem Titel „festgehalten“ eine Auswahl ihrer beeindruckenden Arbeiten in Acryl, die durch ihre lebendige Farbpalette und ausdrucksstarke Komposition bestechen.
Eine Situation, ein Foto, eine Farbe, eine bestimmte Haltung, ein schönes Gesicht oder ein Ausdruck assoziieren Erinnerungen oder Gefühle, die umgesetzt, also festgehalten werden, manchmal erkennbar, meist aber verfremdet.
Mit einem feinen Gespür für Effekte und Stimmungen fängt die Künstlerin mit Acrylfarben immer wieder beeindruckende Gedanken und Gefühle ein und lässt uns durch ihre Kunstwerke daran teilhaben.
Die Vernissage findet am 28. März 2025 um 19:00 Uhr statt. Zu sehen ist die Ausstellung bis 11. Mai 2025 in der Galerie des Kunstvereins Rheinstetten e. V., Rappenwörthstr. 30, 76287 Rheinstetten.
Geöffnet ist die Ausstellung donnerstags von 17 – 19 Uhr, sowie sonntags von 15 – 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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