Daniela Bauer — ”Farbe tanzt mit Natur"
"Farbe tanzt mit Natur" lautet der Titel der neuen Ausstellung in der Galerie des Kunstvereins Rheinstetten. Gezeigt werden Arbeiten der in Deidesheim lebenden Künstlerin Daniela Bauer. Die Vernissage findet am 11. September, um 19 Uhr, statt.
In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sich Daniela Bauer mit dem Verhältnis der Menschen zur Natur. Prägende Erfahrungen dazu sammelte die Künstlerin auf Reisen in Begegnungen mit fremden Kulturen und insbesondere mit indigenen Völkern. Der respektvolle Umgang dieser Menschen mit der Natur hat Daniela Bauer nachhaltig beeindruckt und er spiegelt sich daher in ihren Gemälden und Zeichnungen wider. Die Künstlerin sucht nach Wegen, Emotionen auszudrücken und Landschaften, Architektur und Menschen zu porträtieren.
Daniela Bauer malt in freier Natur und nutzt eigene Fotografien als Grundlage für ihre Bilder. In ihren Werken sind warme und kühle Farbtöne gleichermaßen anzutreffen wie leuchtende und dunkle Farben. Licht- und Schattenverhältnisse faszinieren sie. Die Arbeiten von Daniela Bauer laden dazu ein, innezuhalten und einen Moment der Ruhe zu erleben.
Daniela Bauer lebt und arbeitet in der Pfalz in Deidesheim. Viele Jahre war sie als Pädagogin in der Beratung und Weiterbildung in unterschiedlichen Kontexten tätig. Seit über 30 Jahren malt und zeichnet sie. Sie hat an der europäischen Kunstakademie in Trier Freie Kunst studiert und ist nach Abschluss des Studiums seit 2024 freischaffend tätig.
Die Ausstellung "Farbe tanzt mit Natur" ist vom 11. September bis 10. Oktober in der Galerie des Kunstvereins Rheinstetten e.V., Rappenwörthstr. 30, 76287 Rheinstetten zu sehen. Geöffnet ist donnerstags,17-19 Uhr, sowie sonntags,15-18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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Hannah Bischof — ”Champagner im Atelier"
„Champagner im Atelier“ lautet der Titel der neuen Ausstellung in der Galerie des Kunstvereins Rheinstetten. Gezeigt werden Arbeiten der Berliner Malerin Hannah Bischof. Die Vernissage findet am 29. Mai, um 19 Uhr, statt. Die Laudatio auf die Künstlerin hält der Regisseur und Theatermacher Michael Stacheder.
Hannah Bischof findet die Motive für ihre Bilder, die intuitiv entstehen, oft in der Stadt. Sie lässt sich aber auch durch Musik und Gedichte inspirieren, wie etwa durch Texte von Friedrich Hölderlin oder dem schwedischen Literaturnobelpreisträger Tomas Tranströmer. Ihre Arbeiten sind geprägt von starker Farbigkeit, so auch beim Gemälde „Champagner im Atelier“, das der Ausstellung den Titel gegeben hat und in der Corona-Zeit entstanden ist. Mitunter sind die Werke aber auch in zarten Apricot- oder Blautönen gehalten. Menschen sind selten auf den Bildern zu sehen. Bischofs Darstellungen sind sehr reduziert und geben damit den Betrachtenden Raum für eigene Assoziationen, Gedanken und Träume. Mitunter wirken die Bilder auch wie Träume, was möglicherweise daran liegt, dass die Abbildungen „unscharf“ sind – nicht klar umrissen, nicht abgegrenzt, nicht konturiert. „Das sollen sie auch nicht sein“, sagt Hannah Bischof. „Das Leben ist nämlich auch oft unscharf und hat keine festen Konturen. Und dann kann ich das in meinen Bildern auch nicht so darstellen.“
Die ausgestellten Arbeiten sind in den Jahren zwischen 2015 und 2025 entstanden und ausschließlich in Acryl auf Leinwand ausgeführt.
Hannah Bischof ist 1960 in Berlin geboren und aufgewachsen. Sie hat dort zehn Jahre als Anwältin gearbeitet, bevor sie sich 2008 entschloss, ihre Zulassung zurückzugeben und Malerin zu werden. 2010 hatte sie ihre erste Ausstellung in der Uckermark in Brandenburg, der weitere – Gemeinschafts- und Einzelausstellungen – folgten. Seit 2016 zeigt sie zudem in verschiedenen Städten der Bundesrepublik ihren „Zyklus für Maria“, der die Ermordung ihrer Großmutter Maria Fenski im Rahmen der sogenannten. „Euthanasie“ der Nationalsozialisten thematisiert. Der Gemäldezyklus war im Wintersemester 2024/2025 auch Inhalt eines Lehrauftrags, den die Künstlerin an der Katholischen Hochschule in Münster hatte. Das Bild „Die Klinik“ aus diesem Zyklus war 2025 Teil der Ausstellung „Die dritte Generation. Der Holocaust im familiären Gedächtnis“, die zuerst im Jüdischen Museum Wien und dann im Jüdischen Museum München gezeigt wurde.
Die Ausstellung "Champagner im Atelier" ist vom 29. Mai bis 19. Juli in der Galerie des Kunstvereins Rheinstetten e.V., Rappenwörthstr. 30, 76287 Rheinstetten zu sehen. Geöffnet ist donnerstags,17-19 Uhr, sowie sonntags,15-18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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Uschi Lumpp — ”Sanfte Turbulenzen"
"Sanfte Turbulenzen" lautet der Titel der neuen Ausstellung, die der Kunstverein Rheinstetten in seiner Galerie zeigt. Präsentiert werden Werke der in Rheinstetten lebenden Künstlerin Uschi Lumpp.
Im Mittelpunkt der Ausstellung mit dem poetischen Titel "Sanfte Turbulenzen" stehen Landschaftsgemälde, in denen die Künstlerin Erinnerungen und Eindrücke vergangener Reisen lebendig werden lässt. So sind auf den ausgestellten Werken Landschaften aus Schottland oder Küstenlandschaften aus nördlichen Regionen zu sehen. Landschaftsmalerei ist ein zentrales Motiv in der Kunst, das in allen Epochen und Stilrichtungen seine Ausprägungen findet.
"Ich möchte stimmungsvolle Bilder von Land und Meer schaffen, die ein Gefühl für den Ort zeigen und auch unterschiedliche Wetterbedingungen. „Nicht das genaue Abbild ist das Ziel, sondern die Erschaffung von neuen Formen und einer möglichst ausdrucksstarken und harmonischen Einheit", so Uschi Lumpp über ihre Arbeiten.
Die Ausstellung "Sanfte Turbulenzen" ist vom 10. April bis 10. Mai in der Galerie des Kunstvereins Rheinstetten e.V., Rappenwörthstr. 30, 76287 Rheinstetten zu sehen. Geöffnet ist donnerstags,17-19 Uhr, sowie sonntags,15-18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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Manuela Karin Knaut — ”Freiraum”
Mit Manuela Karin Knaut präsentiert der Kunstverein Rheinstetten parallel zur Kunstmesse „art karlsruhe“ eine international tätige Künstlerin. „Freiraum“ lautet der Titel der Einzelausstellung, die am Freitag, 6. Februar, um 19 Uhr, in der Galerie des Kunstvereins eröffnet wird.
„Freiraum“ steht für Offenheit, Bewegung und das bewusste Zulassen von Prozessen – für die Malerei als Raum des Denkens, Fühlens und Experimentierens. In ihren Arbeiten erforscht Manuela Karin Knaut Schichtung, Materialität und Erinnerung und schafft Bildräume zwischen Kontrolle und Loslassen. Knauts Werke lassen sich am besten als ständige Suche nach dem Unbekannten beschreiben.
„Ich greife auf meine eigenen Erfahrungen zurück, beschäftige mich aber auch mit umfassenderen kulturellen und historischen Narrativen, da ich mir bewusst bin, dass der Einzelne immer in einem größeren Kontext steht. Themen wie Verlust, Erinnerung und der Lauf der Zeit kehren in meinen Arbeiten immer wieder, da ich mich mit der Komplexität der Existenz und den Überresten der Erinnerung auseinandersetze“, so Manuela Karin Knaut.
Ob auf der Straße, im Austausch mit anderen Kreativen oder online – ihre Inspiration stammt aus dem Alltag und von den Menschen. Manuela Karin Knaut spielt mit Kontrasten, Unruhe und Wildheit, Chaos und Frieden, Abstraktion und Figürlichkeit. Sie verwendet viele verschiedene Stile, Medien und Techniken wie Siebdruck, Acrylfarben, Graffitit, Ölfarben und Tinte.
Manuela Karin Knaut (geboren 1970) lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Braunschweig. Sie erwarb einen Master of Arts in Bildender Kunst an der University of the Witwatersrand in Johannisburg (Südafrika). Ihre Werke wurden international in zahlreichen Ausstellungen und auf Kunstmessen weltweit gezeigt, darunter Länder wie Dänemark, Ghana, Großbritannien, Japan, Österreich oder der Schweiz. Außerdem präsentiert sich Manuela Knaut sehr erfolgreich als zeitgenössische Künstlerin auf Instagram. Ihr Profil @knaut_contemporary weist mehr als 100.000 Follower aus.
Die Ausstellung „Freiraum“ ist vom 6. Februar bis 29. März in der Galerie des Kunstvereins Rheinstetten e.V., Rappenwörthstr. 30, 76287 Rheinstetten. Geöffnet ist donnerstags von 17-19 Uhr, sowie sonntags von 15-18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Am Sonntag, 15. Februar 2026, bleibt die Galerie geschlossen.
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